Erfolgsgeschichte

Wie das Familienunternehmen Gröning nach dem Generationenwechsel eine neue Führungskultur etablierte

Info

  • Branche
    Produzierendes Unternehmen
  • Mitarbeitende
    ca. 160
  • Führungsebenen
    alle, inklusive GF
  • Projektdauer
    seit 2 Jahren (laufend)
  • Unternehmensform
    Familienunternehmen, gegründet 1871

Wie das Familienunternehmen Gröning nach dem Generationenwechsel eine neue Führungskultur etablierte

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Erfolgsgeschichte
Gröning
Wie schaffen wir den Übergang in eine neue Führungskultur, in der Verantwortung breiter verteilt und Entscheidungen dezentraler getroffen werden können?

Intro

Im Zuge eines Generationenwechsels in der Geschäftsführung stand ein traditionsreiches Familienunternehmen vor der Aufgabe, Führung neu zu denken. Die Organisation war über viele Jahre sehr zentral geprägt. Nun sollte Verantwortung breiter verteilt, Führung klarer definiert und eine gemeinsame, zukunftsgerichtete Führungskultur entwickelt werden.

Change & Company begleitete das Unternehmen dabei, diesen Wandel bewusst und nachhaltig zu gestalten. Im Fokus stand nicht nur die Entwicklung eines gemeinsamen Führungsverständnisses, sondern vor allem die Frage, wie sich das konkrete Verhalten der Führungskräfte im Alltag weiterentwickeln kann – durch gezielte Begleitung, Reflexion und schrittweise Befähigung.

Wie würden Sie die Zusammenarbeit beschreiben?

„Trotz der Umbrüche hatten wir Lust auf das Projekt und waren neugierig auf Veränderung. Change & Company hat diesen Prozess strukturiert begleitet und einen Rahmen geschaffen, in dem Führung, Zusammenarbeit und Kultur offen weiterentwickelt werden konnten.“

Matthias Becker-Gröning
Geschäftsführer

Ausgangslage

Mit dem Generationenwechsel wurde deutlich, dass Führung im Unternehmen sehr unterschiedlich gelebt wurde. Verantwortung lag stark bei der Geschäftsführung, viele Entscheidungen wurden nach oben delegiert und ein gemeinsames Führungsverständnis fehlte. Für Mitarbeitende zeigte sich dies unter anderem in Unklarheit, Frustration und auch Spannungen im Arbeitsalltag.

Gleichzeitig war der Wunsch nach Veränderung klar erkennbar. Führung sollte moderner, klarer und näher an den Mitarbeitenden gestaltet werden – mit mehr Einbindung, besserer Zusammenarbeit und Führung auf Augenhöhe. Dabei wurde deutlich, dass das bisherige, historisch gewachsene Bild von Führung nicht mehr ausreichte.

Was fehlte, war ein gemeinsames Verständnis davon, wie Führung zukünftig aussehen soll, was Führung im Unternehmen konkret bedeutet, welche Erwartungen damit an Führungskräfte verbunden sind und wie Zusammenarbeit künftig gestaltet werden soll.

Diese Kombination aus Veränderungsbereitschaft und dem Wunsch nach Orientierung bildete den Ausgangspunkt für den gemeinsamen Entwicklungsprozess.

Was schätzen Sie an der Arbeit von Change & Company besonders?

„Besonders beeindruckt hat mich, wie schnell Change & Company im gesamten Unternehmen eine tragfähige Vertrauensbasis aufbauen konnte – vom Produktionsbereich bis zur Geschäftsführung. Über alle Ebenen hinweg entstand früh ein offener, respektvoller Austausch. Diese Verbindung aus Nähe zu den Menschen und gleichzeitig klarer, professioneller Arbeit an Führung und Kultur war ein zentraler Erfolgsfaktor.“

Matthias Becker-Gröning
Geschäftsführer

Unser Vorgehen

Wir starteten mit einer fundierten Ist-Analyse: in Interviews mit allen Führungskräften wurde reflektiert, wie Führung aktuell erlebt wird, wie klar Ziele und Ausrichtung sind, wie Kommunikation funktioniert und wo Führung im Alltag an ihre Grenzen stößt. Auf dieser Basis wurden die zentralen Handlungsfelder gemeinsam herausgearbeitet.

Zusammen mit dem Unternehmen entwickelte Change & Company darauf aufbauend einen flexiblen, mehrgleisigen Entwicklungsansatz, der sowohl kurzfristige Unterstützung als auch langfristige Entwicklung ermöglichte:

  • Gezielte Unterstützung im Alltag, dort, wo Führungskräfte Orientierung oder Entlastung benötigten, durch Coachings und praxisnahe Führungskräftetrainings.
  • Gemeinsame Ausrichtung durch die Entwicklung von Vision, Strategie und eines klareren Verständnisses von Führung.
  • Schrittweise Verankerung von Führung, Kommunikation und Feedback im Arbeitsalltag.

Der gesamte Prozess war als Co-Kreation angelegt. Inhalte, Tempo und Schwerpunkte wurden regelmäßig gemeinsam überprüft und angepasst – mit dem Ziel, Veränderung wirksam, alltagstauglich und nachhaltig zu gestalten.

Ergebnisse & Wirkung

Im Verlauf der Zusammenarbeit wurde Führungskräften zunehmend klar, welche Rolle sie einnehmen, welche Anforderungen damit verbunden sind und wie ihr eigenes Verhalten den Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit prägt. Dieser Klärungsprozess fand in einer Phase statt, in der sich das Unternehmen – auch durch bereits vollzogene Generationswechsel in unterschiedlichen Führungspositionen – insgesamt in Bewegung befand.

Trotz dieser Umbrüche war insbesondere im Führungskreis eine große Offenheit spürbar, die bestehenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Führung, Zusammenarbeit und Kultur wurden bewusst reflektiert und weiterentwickelt – auch wenn dieser Prozess nicht immer bequem war. Gleichzeitig wuchs das gemeinsame Verständnis dafür, Verantwortung schrittweise in andere Ebenen zu geben und diese auch anzunehmen.

Aus Sicht der Mitarbeitenden zeigt sich die Wirkung unter anderem in mehr Transparenz durch verbesserte Kommunikation, erlebter Wertschätzung im Arbeitsalltag sowie einer klaren gemeinsamen Ausrichtung durch die heute vorhandene Vision und Strategie. Unternehmensweite Befragungen bestätigen diese Entwicklung mit einer Zustimmung von über 80 Prozent.

Heute verfügt das Unternehmen über eine stabile Grundlage, um Führung weiterzuentwickeln und den kulturellen Wandel langfristig zu tragen.

Zusammen Arbeiten

Sie möchten Ihre Organisation weiterentwickeln? Lassen Sie uns unverbindlich ins Gespräch kommen und gemeinsam klären, wie wir Sie unterstützen können.

Melanie Bosse
Geschäftsführerin